Mein Selbstversuch hat mir gezeigt: Beim Erstellen eines Weblogs braucht man Geduld. Erst wird die gif-Datei des Bildes nicht angezeigt, dann stimmen die gewählten Kategorien des Eintrages nicht und bei der Korrektur wird klar, dass der vorletzte Post zu Beginn viel mehr Sinn gemacht hätte…
Außerdem musste ich mich immer wieder daran erinnern, dass nicht nur Schreibaufträge im Weblog bewältigt werden sollen, sondern auch Rechercheaufgaben und kreative Arbeitsaufträge Eingang finden sollten. Das Weblog läuft sonst einfach Gefahr sehr textlastig zu sein.
Für den Roman “13 horas“ finde ich den Einsatz von Weblogs grundsätzlich sinnvoll, um die Lese- und Schreibfähigkeit zu fördern und auch die Vorzüge des Mediums Internet nutzbar zu machen. Die persönliche Reflexion zu Gefühlen wie Unsicherheit, Einsamkeit, erste Liebe etc. kann jedoch kaum Bestandteil des Weblogs sein. Dazu eignen sich ein Lesetagebuch oder ein Arbeitsauftrag im Unterricht, der nicht die Veröffentlichung vorsieht (“Schreibe einen Brief an dich selbst, indem du…”), besser.