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Archive for 8 julio 2008

Ich habe mich bemüht, die Arbeitsaufträge vielfältig und in Einklang mit den Überlegungen des Seminars zu gestalten. Die Förderung von Lern- und Recherchestrategien finden neben Aufgaben zur Perspektivenübernahme und kreativen Verfahren ebenso Eingang wie die Überprüfung von Textverständnis und die Stimulation zur eigenen Reflexion.

Bei einem tatsächlichen Einsatz dieses Weblogs im Fremdsprachenunterrichts würden selbstverständlich die Arbeitaufträge erst nach und nach veröffentlich, um die Schüler nicht unnötig zu verwirren.

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Mein Selbstversuch hat mir gezeigt: Beim Erstellen eines Weblogs braucht man Geduld. Erst wird die gif-Datei des Bildes nicht angezeigt, dann stimmen die gewählten Kategorien des Eintrages nicht und bei der Korrektur wird klar, dass der vorletzte Post zu Beginn viel mehr Sinn gemacht hätte…

Außerdem musste ich mich immer wieder daran erinnern, dass nicht nur Schreibaufträge im Weblog bewältigt werden sollen, sondern auch Rechercheaufgaben und kreative Arbeitsaufträge Eingang finden sollten. Das Weblog läuft sonst einfach Gefahr sehr textlastig zu sein.

Für den Roman “13 horas“ finde ich den Einsatz von Weblogs grundsätzlich sinnvoll, um die Lese- und Schreibfähigkeit zu fördern und auch die Vorzüge des Mediums Internet nutzbar zu machen. Die persönliche Reflexion zu Gefühlen wie Unsicherheit, Einsamkeit, erste Liebe etc. kann jedoch kaum Bestandteil des Weblogs sein. Dazu eignen sich ein Lesetagebuch oder ein Arbeitsauftrag im Unterricht, der nicht die Veröffentlichung vorsieht (“Schreibe einen Brief an dich selbst, indem du…”), besser.

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“13 horas“ ist ein sehr nachdenklicher Roman ohne Spannung und wenig Handlung. Der Leser begleitet Sergio durch seinen Tag in Madrid und nimmt an seinen Gedanken teil. Diese sind teilweise sehr intim, da Sergio viel über seine Unsicherheit gegenüber anderen nachdenkt und viele Probleme reflektiert, die Jugendliche in der Pubertät beschäftigen.

Als erste Herausforderung für den Unterricht stellt sich die Frage nach der Förderung der Lesemotivation während der Lektüre, denn in “13 horas” passiert nicht viel. Die Gefahr besteht, dass die Schüler eher gelangweilt und oberflächlich die Seiten des Buches überfliegen, ohne die Details – welche den Roman ausmachen – wahrnehmen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass mit Hilfe von Aufgaben im Unterricht und im Weblog der Blick auf die Feinheiten des Romans gelenkt wird und die Lesemotivation weiter gefördert wird.

Für die Besprechung des Romans hat die Intimität der Gedanken des Protagonisten zur Folge, dass genau darauf geachtet werden muss, welche Themenbereiche im Unterricht besprochen werden. Geht eine Frage zum Thema “Scheidung der Eltern” oder “Gedanken über das andere Geschlecht” bereits zu weit? Auch wenn sich diese Aspekte des Romans nicht zur Besprechung in der Klasse eignen, liegt der besondere Wert des Romans genau in der Thematisierung von Problemen, die Jugendliche tatsächlich bewegen. Ich denke, dass die Lektüre von “13 horas” jedem Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren zu empfehlen ist. Für den Fremdsprachenunterricht ist der Einsatz im 3. oder 4. Lernjahr sicherlich möglich, da der Roman keine großartigen Schwierigkeiten aufweist, die nicht im Unterricht aufgefangen werden könnten.

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Presentación del grupo: Aquí puedes publicar el video que tu grupo ha creado.

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Puedes usar el blog para dedicarte a cualquier aspecto de la novela “13 horas”:

¿Qué te parece Sergio/ Marta? ¿Es simpático/a?

¿Qué aconsejarías a tu amigo/a en una situación como se presenta en el libro para Sergio?

¿Qué te parece interesante /absurdo/ estúpido?

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